Eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung (SEO) erfordert zunächst eine OnPage-Optimierung der eigenen Seiten. Hier 10 praktische Tipps, wie Sie Ihre Website mit relativ einfachen Maßnahmen suchmaschinenfreundlicher machen können:

1. Möglichst SEO-freundliche URLs verwenden

Die Webadressen oder URLs sollten kurz und prägnant sein und nach Möglichkeit das Hauptkeyword der jeweiligen Seite beinhalten. Verwenden Sie möglichst keine nichtsprechenden Parameter, wie beispielsweise http://www.roseit.de/?p=123 , sondern lieber http://www.roseit.de/grundlagen-der-suchmaschinenoptimierung/. Die ersten Wörter einer Seite werden von Suchmaschinen am stärksten gewichtet.

2. Keywords im Seitentitel unterbringen

Der Titel einer Webseite, gekennzeichnet durch den sogenannten Title-Tag im HTML-Code, ist einer der wichtigsten Ranking-Faktoren. Ein Keyword, das am Anfang vorkommt, wird von den Suchmaschinen deutlich stärker gewichtet als eines, das in der Mitte oder am Ende platziert wurde.

3. Keywords sinnvoll in den ersten Sätzen eines Textes platzieren

Kommen die gewählten Keywords unter den ersten 100 bis 150 Wörtern des Textes vor, gehen Suchmaschinen davon aus, dass diese Wörter im Text eine besonders hohe Relevanz haben und gewichten diese Keywords entsprechend hoch. Bitte beachten: Der Lesefluss sollte durch diese Maßnahme keinesfalls eingeschränkt werden, denn das hätte wahrscheinlich eine hohe Absprungrate zur Folge.

4. Überschriften als solche kennzeichnen

Der H1-Tag kennzeichnet deine Hauptüberschrift und signalisiert Google eine besonders hohe Relevanz. Auch Zwischenüberschriften, gekennzeichnet mit HTML-Tags H2 und H3 werden bei der Indexierung durch die Suchmaschinen höher gewichtet, als normaler Fließtext. Die meisten CMS-Systeme (z.B. WordPress) versehen die Überschriften der Seiten und Artikel automatisch mit entsprechenden Tags.

5. Bei der Implementation von Keywords ist Kreativität und Vielfalt gefragt

Früher reichte es aus, Keywords einfach nur möglichst gehäuft zu wiederholen. Eine übermäßige Häufung wird heute allerdings durch ein schlechtes Ranking bestraft. Viel mehr solltenSynonyme und ähnliche Wörter aus der Wortfamilie der gewählten Keywords verwendet werden, denn so können die Seiten auch bei der Eingabe von unterschiedlichsten Suchbegriffen gelistet werden.

6. Absprungrate verringern

Die Anzahl der User, die nach kürzester Zeit wieder von der Seite abspringen, werden von Google als ein wichtiger Indikator für die Relevanz und Qualität einer Seite gewertet. Die Folge:  Je kürzer die Verweildauer, desto schlechter wird die Seite gerankt. Durch sinnvolle interne Verlinkungen und eine logische Menüführung und ein ansprechendes Design kann die Verweildauer signifikant erhöht werden. Besonders lange verweilen die Besucher auf solchen Seiten, die ihnen interessanten Content mit echtem Nutzen bieten.

7. Gezielter Einsatz von Multimedia

Aussagekräftiger Text mit echtem Mehrwert für die Besucher ist zwar der wichtigste Content für eine Website und unabdingbar für die Indexierung der Seiten durch die Suchmaschinen, was wiederum ein gutes Ranking bei Google & Co bewirkt. Interessante Bilder, Videos und Diagramme sind aber auch sehr wichtig, denn visuell ansprechende Objekte verringern die sogenannte Absprungrate und veranlassen viele User deutlich länger auf der Seite zu verweilen.

8. Ausgehende Links

Links, die von den eigenen Seiten auf andere Websites verweisen, können die Bedeutung der eigenen Inhalte unterstreichen und hervorheben. Für die Suchmaschinenoptimierung ist es wichtig, dass bei ausgehenden Verlinkungen auf möglichst vertrauensvolle und seriöse Websites mit einer gewissen Autorität, wie z.B.  Wikipedia sie hat, geachtet wird.

9. Social Media Buttons verwenden

Prominent platzierte Social Media Buttons können das Liken und Teilen um ein Vielfaches steigern, wodurch viele eingehende Links generiert werden können.

10. Verbessern der Ladegeschwindigkeit

Für Google ist auch die Ladegeschwindigkeit ein nicht unwichtiger Rankingfaktor. Dazu gehören auch die Dateigrößen von Fotos, graphischen Darstellungen und Videos, die Geschwindigkeit des Webservers und die Größe des HTML-Codes, den der Browser verarbeiten muss.

Unter http://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/ bietet Google einen Geschwindigkeitstest an und empfiehlt geeignete Optimierungsmaßnahmen.

Wenn Sie diese 10 einfachen Tipps zur OnSite-Optimierung beherzigen, dann werden dieWebseiten Ihres Unternehmens zukünftig sehr wahrscheinlich im doppelten Wortsinn viel besser gefunden werden.